ELEKTRONISCHER DATENAUSTAUSCH - FAQ

EDI - Terminologie


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Was ist Edifact?

Edifact kann mit einer Sprache verglichen werden, mit der der Nachrichtenstandard erstellt wird. Edifact wird hauptsächlich in Europa verwendet, während ANSI X-12 in Nordamerika verwendet wird. Heutzutage wird immer mehr XML zum Verfassen von EDI-Nachrichten verwendet.

Was ist XML?

XML steht für Extensible Markup Language und ist ein Standard, der zum Verfassen strukturierter Nachrichten verwendet werden kann.

Was sind Trading Partner?

Trading Partner sind die Handelspartner, mit denen ein Unternehmen EDI austauscht. Das können alle möglichen Partner sein, wie Lieferanten, Logistikdienstleister oder Kunden, aber auch staatliche Stellen wie Zoll, Hafenbehörden oder die Handelskammer.

Was ist ein VAN oder Value Added Network?

Ein „Value Added Network“ ist eine gehostete Netzwerkumgebung in der Cloud, die angeboten wird, um Handelspartnern den sicheren Austausch von Daten untereinander zu ermöglichen. Ein VAN führt ein Prüfprotokoll aller Schritte des Nachrichtenaustauschs; und alle Nachrichten sowie Absender und Empfänger werden validiert. Ein Value Added Network bietet Community Enablement: es stellt die notwendigen Verbindungen zwischen Handelsbeziehungen her und rationalisiert die Informationsprozesse innerhalb der Community.

Das Netzwerk, das Descartes anbietet, heißt Global Logistics Network (Descartes GLN). Das Descartes Global Logistics Network™ (Descartes GLN™) verwaltet den Fluss von Handels-, Logistik-, Zoll- und Produktinformationen in Echtzeit. Es verbindet Hunderttausende von Unternehmen in den Bereichen Logistik und Transport, Fertigung, Vertrieb, Einzelhandel, Behörden und E-Commerce in mehr als 160 Ländern.

Was ist eine API?

API steht für Application Programming Interface und ist eine Sammlung von Möglichkeiten, wie ein Computerprogramm mit einem anderen Programm kommunizieren kann. Es handelt sich um eine neuere Technologie/Ansatz innerhalb des umfassenderen Konzepts des elektronischen Datenaustauschs.

Was ist VMI?

VMI oder „Vendor Managed Inventory“ ist eine Bestandsverwaltungsmethode, bei der der Produzent oder Händler die Lagerbestände im Lager seines Kunden verwaltet.

Bei dieser Methode haben sowohl Kunde als auch Lieferant volle Transparenz über die Lagerbestände und der Standard-Bestellprozess wird deaktiviert. Der Vorteil von VMI ist, dass der Kunde weniger Administration und Zeit benötigt, um die Bestände zu prüfen und zu verfolgen, während der Lieferant sicher sein kann, dass seine Produkte immer beim Kunden vorrätig sind. VMI setzt daher ein Vertrauensverhältnis zwischen Kunde und Lieferant voraus. Der für ein erfolgreiches VMI notwendige Datenaustausch erfolgt über EDI.

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Erfolgsgeschichte


Servier Suisse
Servier Suisse digitalisiert den Großteil der eingehenden Bestellkommunikation mit Großhändlern und den EDI-Services von Descartes STEPcom.