OrderChief und Descartes
Seit über 10 Jahren gemeinsam stark im Bereich EDI


Niek Ressing - OrderChief
OrderChief Logo

OrderChief (vorher Semso) arbeitet bereits seit über 10 Jahren mit Descartes an erfolgreichen EDI-Projekten zusammen. Das war für uns Anlass genug, uns mit Niek Ressing, dem Gründer, Geschäftsführer und Verantwortlichen für Vertrieb und Partnerschaften bei OrderChief, zu unterhalten.

Zielgruppe und Fokus

OrderChief führt heute vor allem EDI-Projekte für niederländische Unternehmen im mittleren Marktsegment durch, wobei der Schwerpunkt auf der Lebensmittelindustrie liegt. „Wir sehen dort eine hohe Komplexität: frische Produkte, spezifische GS1-Prozesse, Lieferungen an den Einzelhandel, Distributionszentren und oft auch ein WMS oder einen 3PL-Partner“, erklärt Ressing. „Das erfordert fundierte Prozesskenntnisse und eine stabile EDI-Lösung.“ Gleichzeitig blickt OrderChief nach vorne. Es gibt konkrete Pläne für eine geografische Expansion, wobei Deutschland der logische nächste Schritt ist.

„Außerdem stellen wir allmählich eine Veränderung bei den Entscheidungsträgern fest. Die Generation Z – die erste Generation, die vollständig digital aufgewachsen ist – ist der angehende Unternehmer von heute und der Entscheidungsträger von morgen. Aufgewachsen mit der Komfort von Apps und Plattformen wie bol.com, akzeptieren sie die Komplexität eines klassischen EDI-Prozesses schlichtweg nicht mehr. Sie erwarten intuitive Benutzerfreundlichkeit, ohne sich Gedanken machen zu müssen. Diese Erkenntnis hat OrderChief dazu veranlasst, dies zu seiner Mission zu machen: EDI barrierefrei und intuitiv für jeden mit einem ERP-System verfügbar zu machen.“

Warum entscheidet sich OrderChief für Descartes?

„Dank der Partnerschaft mit Descartes kann OrderChief seinen eigenen Fokus beibehalten: ERP-Integrationen. Descartes ist Marktführer und verfügt über umfassende Expertise in den Bereichen Datenaustausch und Mappings“, erklärt Niek Ressing. „Das ermöglicht es uns, unseren Kunden eine robuste und zukunftssichere Lösung anzubieten, insbesondere für niederländische GS1-Handelspartner.“

Die Lösung von OrderChief

OrderChief fungiert als Brücke zwischen dem ERP-System des Kunden und dem EDI-Netzwerk von Descartes. Das Unternehmen unterstützt eine breite Palette von ERP-Systemen, darunter AFAS, Exact Online, Exact Globe, Microsoft Business Central, KING und Odoo. Dadurch ist es bei OrderChief für einen Kunden relativ einfach, zu einem anderen ERP-System zu wechseln, ohne dass die EDI-Seite neu eingerichtet werden muss. OrderChief legt großen Wert darauf, diese Unabhängigkeit bieten zu können.

„Unsere Stärke liegt darin, unseren Kunden die Arbeit abzunehmen“, erklärt Ressing. „Wir übernehmen die Regie. Kunden müssen keine technischen EDI-Kenntnisse haben, sondern lediglich ihre eigenen Prozesse kennen. Wir begleiten sie von der Analyse bis zur Inbetriebnahme, einschließlich Testumgebung, Ausnahmen wie z. B. Pfand und eventuellen Anbindungen an Logistikpartner.“

Im vergangenen Jahr hat OrderChief das Onboarding weiter ausgebaut. Standardmäßig wird nun im Vorfeld eine gründliche Analyse durchgeführt und die ERP-Testumgebung gemeinsam mit dem Kunden aktiv eingerichtet. „Das vermeidet Überraschungen beim Go-Live und sorgt für einen stabileren Start.“

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Ein Ökosystem strategischer Allianzen, mit dem Descartes seine Kunden optimal unterstützt

Zusammenarbeit in der Praxis

OrderChief bewertet die Zusammenarbeit mit Descartes als sehr angenehm. „Wir sprechen dieselbe Sprache und verstehen die jeweiligen Rollen und Verantwortlichkeiten. Dank der gemeinsamen Standardkonfiguration können wir Kunden schnell und zuverlässig anbinden“, so Ressing. Nach der Vertragsunterzeichnung stimmen sich die Projektteams untereinander ab und leiten gemeinsam den Onboarding-Prozess ein.

Blick auf die Zukunft

Für die Zukunft sieht OrderChief Chancen, die Zusammenarbeit weiter zu vertiefen, insbesondere auf der kaufmännischen Seite. „Es gibt Potenzial für mehr Synergien im Vertrieb, beispielsweise durch häufigere gemeinsame Kundengespräche. Darüber hinaus bietet sich eine Chance darin, dass die neue Generation von Entscheidungsträgern mehr Standardisierung, Schnelligkeit und intuitive Lösungen erwartet.“

Auch KI wird geprüft, wenn auch vor allem in unterstützender Funktion. Man denke dabei an intelligente Unterstützung bei Mappings oder eine KI-gesteuerte Schnittstelle zu Monitoring-Tools, damit Business-Anwender leichter Einblick in die EDI-Leistung erhalten. „Nicht im kritischen Kernprozess, sondern im Umfeld kann KI wirklich einen Mehrwert schaffen“, erklärt Niek Ressing.

Eines steht fest: Das gemeinsame Bestreben, Kunden auch in den kommenden Jahren zuverlässig, skalierbar und zukunftsorientiert zu unterstützen.

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